Pour l`Yseboursch e.V.
Verein für belebte Geschichte im Alten Ort

Der Verein "Pour l`Yseboursch - Verein für belebte Geschichte im Alten Ort e.V." hat den Zweck der Heimatpflege im Alten Ort, der Gründungszelle der Stadt Neu-Isenburg. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke (Heimatpflege und Denkmalschutz) im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).

Zweck des Vereins ist die Förderung der Förderung der Heimatkunde, des Heimatwissens und der Heimatpflege (§52 Absatz 2 AO) im Alten Ort Neu-Isenburg. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die kulturelle Auseinandersetzung mit dem stadtgeschichtlichen Zeitraum von 1699 bis 1876 (Von der Orts-Gründung bis zum Verschwinden der hugenottischen Wurzeln durch den Abbruch des Hugenottenrathauses). Diese stadtgeschichtliche Auseinandersetzung dient dem Erhalt und der Bewusstmachung der spezifischen historischen Identität Neu-Isenburgs. Der räumliche Bezugsrahmen ist der Alte Ort und die umliegenden Straßen. Der Vereinszweck kann durch eigene Forschungsarbeit, Aufklärung und Information der Öffentlichkeit, Kommunikation und Kooperation mit anderen Vereinen, Personen und Institutionen, etc. erfüllt werden. So können beispielsweise historische Veranstaltungen wie die Durchführung eines Hugenottenmarktes, Musikveranstaltungen, Nachtwächterführungen, Ortsführungen für Besucher und Schulklassen und Anderem realisiert werden.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.




Gestaltungsvorschläge 2026

Begrünte Portalbögen

Begrünte Portalbögen

Beschreibung Installierung von vier begrünten Portalbögen an den Eingängen der Gassen. Alle Parteien und die LoPa haben, zuletzt im Jahre 2021, einen Power-Point-Vortrag nebst einem Kostenvoranschlag, erstellt durch die Fa. Berdel in Neu-Isenburg, erhalten. Eine Vitrine im Rahmen der Ausstellung Vereint(t) zeigte die entsprechende Präsentation mit Modell im Maßstab 1:87. Der Power-Point Vortrag liegt vor. ( Kosten heute ca. 20.000,- € )

Begründung Die Portalbögen sollen, als “Rahmen“, den denkmalgeschützten und geschlossenen Bereich des Alten Ortes betonen und somit sichtbar machen. Durch Betonung der optischen Geschlossenheit finden Auswirkungen auf das Fahrverhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer im Alten Ort statt. Bei Veranstaltungen lassen sich die Portalbögen mit geringem Aufwand gut zur räumlichen Sicherung und gegen unberechtigt (Schutzwirkung) einfahrende Fremdfahrzeuge nutzen. Sie sind ein Bestandteil der Innenstadtbegrünung.

Maire Platten

Maire Platten

Beschreibung Die sog „Maire-Platten“ im Bürgersteig vor den Grundstücken der über 30 historischen Bürgermeister im Alten Ort. Die Platten wurden der Lopa und den Parteien zuletzt im Jahre 2021 vorgestellt. Eine Vitrine im Rahmen der Ausstellung Vereint(t) zeigte die entsprechende Präsentation. Die Power-Point Präsentation liegt vor. ( Kosten 35 x 100= ca. 3.500,- €)

Begründung Die Entwicklung von demokratischen Strukturen hat in Neu-Isenburg eine sehr lange Geschichte. Nicht zuletzt wegen dieser demokratischen Strukturen war der Ort Neu-Isenburg in seiner Frühgeschichte über viele Jahrzehnte andauernden Anfeindungen ausgesetzt. Hier kann ein einzigartiges Denkmal der Entwicklung von Demokratie erstellt werden. (vorgelegt 2021)

Straßenlaternen

Straßenlaternen

Beschreibung Korrektur des grellen Lichtes der Straßenlaternen im Alten Ort. Eine umfangreiche Ortsbegehung mit Bürgermeister, Stadtrat, verschiedenen Vertretern der Fachdienste im Mai 2021 brachte neben einem mehrfachen Schriftverkehr und zuletzt Dez. 2021 dem schriftlich formulierten Hinweis, dass der Antrag bei den Stadtwerken zur Prüfung vorliege keinerlei Ergebnisse. Im Jahre 2021 erhielt bei der Ortsbegehung der Vertreter der Stadtwerke von uns eine Broschüre für Straßenbeleuchtungen in historischen Altstädten am Beispiel Nürnberg.

Begründung Nach dem aktuellen Austausch der Straßenlaternen wurden grell weiße Leuchtmittel eingesetzt, die verstärkt durch Spiegelungen im Lampenkörper eine deutlich unangenehme Blendwirkung zur Folge haben. Unsere Anregung lautete, die grellweißen Leuchtmittel durch warmweiße, atmosphärische Leuchtmittel zu ersetzen. Alternativ ginge auch der Einsatz von entspiegelten Lampengläsern. Wir haben ein Beispiel beigelegt, wie es die Stadt Kronberg im Taunus besser gelöst hat als die Stadt Neu-Isenburg. Beleg: Die Kaschierung der Straßenlaternen beim historischen Hugenottenmarkt 2023 und 2024 wurde einhellig, auch von den Anwohnern, sehr positiv bewertet.

Historische Hausnummern

Historische Hausnummern

Beschreibung Angebot an die Hausbesitzer, im Alten Ort, an ihren Häusern historische Hausnummern aus Gusseisen im historischen Zeichensatz zu befestigen. (Kosten: pro Haus ca. 10,00 bis 20,00 €, bei max. 90 Nummern zwischen ca. 500,00 € und max. 1.500,00 €).

Begründung Hausnummern sind Gestaltungselemente eines jeden Hauses. Bis zum II. WK war das Erscheinungsbild von Hausnummern stärker reglementiert und genormt. Durch das Angebot von einheitlich historischen Hausnummern (Biedermeier) können Bausünden, Bombenschäden und Kahlschlag der vergangenen Jahrzehnte kostengünstig kaschiert werden. Der Ort erhält ein verstärkt historisiertes Erscheinungsbild.

Straßengestaltung

Straßengestaltung

Beschreibung Bei der Wahl des historisierenden künftigen Straßenbelages sollten die Aspekte Historisierung und Sicherheit der Anwohner bedacht werden. Glatter Fahrstreifen in der Straßenmitte um die Hauseingänge von der Gefahr durch Fahrräder und elektrische Kleinfahrzeuge zu entlasten und gleichzeitig die Barrierefreiheit im Sinne des SGB zu gewähren. Dieser glatte Fahrstreifen in der Straßenmitte soll symbolisch eine „Karrenspur“, also einen historischen Fakt, nachstellen. Bei richtiger Positionierung wird der Autoverkehr durch die Spurbreite vom Bürgersteig vor den Hauseingängen weggelenkt. Bei Festen und Veranstaltungen werden die Besucher, auch die gehbehinderten Besucher über diesen glatten Streifen direkt vor die Verkaufsbuden geführt.

Achtung Bei der Entscheidung zum alternierenden Parken in den Gassen muss zwingend die Genehmigung des Landesamtes für Denkmalpflege eingeholt werden, da durch das alternierende Parken die denkmalgeschützten Straßenfluchten beeinträchtigt werden. Nach unserer Ansicht wird durch das alternierende Parken und Befahren der Straßen die charakteristische geometrische Flucht der denkmalgeschützten Anlage gestört. Gegen Geschwindigkeits-bremsende Schwellen werden keine Einwände erhoben. Bei dem genannten Modell können alle bisher verwendeten Pflastersteine weiter genutzt werden.

Einbindung Landesamt für Denkmalpflege

Einbindung Landesamt für Denkmalpflege

Beschreibung Bei allen Baumaßnahmen auf dem Marktplatz muss das Landesamt für Denkmalpflege zwingend anwesend sein. Der Bodengrund des Marktplatzes ist ein „archäologisches Bodendenkmal“.

Begründung Die in 2021 durchgeführte Prospektion des Marktplatzes war nachgewiesenermaßen völlig unbrauchbar. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass die Stadt Neu-Isenburg hier einer Fehlmessung, in möglicherweise betrügerischer Absicht, aufgesessen ist. Beleg: Der Feuerlöschbrunnen wurde nicht per Georadar erfasst. Laut professionellen Fachleuten scheint es ausgeschlossen, dass Georadar imstande ist, ca. 15 cm dicke, massive Pflastersteine zu durchdringen. Jedes weitere Berufen auf diese Messung birgt die Gefahr, mit einem eventuellen „Betrug“ zu argumentieren.

Feuerlöschbrunnen

Feuerlöschbrunnen

Beschreibung Den Feuerlöschbrunnen mit einer dicken Glasplatte abdecken und den Innenraum zu beleuchten. (Kosten: Wenige Tausend €)

Aber Diese Abdeckung darf nicht als einziges Gestaltungsmerkmal des Marktplatzes dastehen, weil hierdurch eine gravierende Verfälschung des Kontextes vorgenommen würde. Jedes weitere Berufen auf diese Messung birgt die Gefahr, mit einer wissentlichen Falschinformation zu argumentieren.

Gestaltung Marktplatz

Gestaltung Marktplatz

Beschreibung Pour l’Yseboursch e.V. lehnt die die Beibehaltung des leeren, ungestalteten Marktplatzes als „Feierfläche“ ab. Auch die Reduzierung von Geschichtsvermittlung auf digitale Präsentationen erfüllen nicht den Grundsatz der Nachhaltigkeit. Pour l’Yseboursch e.V. beantragt auf dem Marktplatz eine historische Brunnenlösung, um diesem Ort in seiner Aufgabe als Ort der Kommunikation und Geschichtsvermittlung gerecht werden zu können. Vorzugsweise empfehlen wir den Bau der „Mairie“ in ihren verschiedenen Elementen und Bestandteilen.

Begründung Das historische Hugenottenrathaus besitzt einen großen historischen und symbolischen Wert für den Alten Ort, die Stadt Neu-Isenburg und die Geschichte der Demokratie in der Region. Dem Wiederaufbau dieses historischen Rathauses stehen Pour l’Yseboursch e.V. jedoch neutral gegenüber.

Französische Namen der Gassen

Französische Namen der Gassen

Beschreibung Zusatzschilder an den deutschsprachigen Straßenschildern mit den historischen französischen Namen der Gassen und Gässchen. (Kosten max. 800,00 € für 8 Straßenschilder) (vorgelegt 2022 ) (Ist derzeit in der polit. Debatte) Die Namen der Gässchen sind mittlerweile schlüssig definiert. Der Bezeichnung für den Marktplatz empfehlen wir dringend, den belegt historischen Namen des Platzes, „Place de Communauté“ (dt. Gemeindeplatz), einzusetzen. (Siehe Geometer Karl Nahrgang, 1960, S.43).

Begründung Der Straßen des historischen Ortskernes hatten bis etwa 1829 französische Namen. Sichtbarmachung der historischen Erscheinung. Beleg: Die als Kunst-Installation zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ im Sept. 2023 ausgeführte temporäre Beschilderung fand ein sehr positives Echo. Etliche Anwohner erwarben nummerierte und signierte Schilder um diese in eigener Verantwortung an ihren Häusern anzubringen.

Gedenktafel

Gedenktafel

Beschreibung Eine Gedenktafel auf der auf die Bedeutung des Alten Ortes und des Hugenottenrathauses für die frühe und modellhafte „Neu-Isenburger Demokratie“ hinweist.

Begründung Die Bedeutung des „Neu-Isenburger Modells“, angefeuert durch öffentliche Aussagen von Professorin Fr. Dr. Petasch und dem emeritierten Neu-Isenburger Pfarrer Hr. Matthias Loesch, belegt durch die Dokumentation „Voila – gewählt is“ (2024), gewinnt derzeit zunehmend an öffentlicher sowie überregionaler Beachtung. Wir sind der Ansicht, dass Neu-Isenburg zu der hervorgehobenen Rolle in der Demokratieentwicklung durchaus das Recht, und auch die Pflicht hat, zu benennen und auch sichtbar zu machen. Wir als Heimatverein sehen hier die Verpflichtung dies in einem demokratischen Staat zu betonen.

Historische Bordsteine

Historische Bordsteine

Beschreibung Die historischen Bordsteine des Marktplatzes sollen als letzte Zeugnisse und Reste aus dem Jahr 1876 (neben dem Feuerlöschbrunnen) physisch erhalten bleiben. Sie sind integraler Bestandteil des Bodendenkmals Marktplatz. Dabei sind aber, wie politisch postuliert, die Grundsätze der „Barrierefreiheit“ nach SGB zu beachten.

Begründung Die Bordsteine tragen deutliche Abnutzungs-Spuren (Riefen) von eisenbereiften Kutschenrädern, sind Teil der Platzgestaltung mit dem Errichten der “Germania“. (Diese Riefen an den Außenkanten sind besonders vor den Gaststätten „Grüner Baum“ und „Apfelwein Föhl“ zu sehen.)

Absenkung Bordsteine

Absenkung Bordsteine

Beschreibung Absenkung der Bordsteine auf dem Marktplatzrondell an den Seiten zur Kronengasse und zur Pfarrgasse.

Begründung Die Bordsteine zur Hirtengasse und zur Löwengasse wurden bereits unter Bürgermeister Hunkel abgesenkt um für das Rondell gewisse Barrierefreiheit herzustellen. Diese Absenkung betraf aber nur zwei der vier Gassen. Durch das Absenken der Bordsteine an zwei weiteren Gassen wäre die Symmetrie des Platzes wieder hergestellt und das Faktum der Barrierefreiheit nach §54 HBO und den §§4 und 8 BGG in der geltenden Fassung (Rollatoren, Krankenfahrstühle, Sehbehinderte) weiter gefördert. Die komplette Nivellierung des Platzes, wie 2025 im Stadtparlament beschlossen, hingegen lehnen wir aus Gründen des Denkmalschutzes, der Verhältnismäßigkeit von finanziellen Mitteln, der Anwohnerbeeinträchtigung sowie einer nicht gerechtfertigten über-Erfüllung der Barrierefreiheit ab.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit

Beschreibung Herstellung von Barrierefreiheit durch einen nivellierten Pflasterstreifen in der Mitte der drei kleinen Gässchen. Analog zur Gestaltung des Kirchgässchens.

Begründung Durch die Gestaltung eines nivellierten Pflasterstreifens wird nicht nur die Symmetrie der Anlage gefördert, sondern auch gehbehinderten Menschen der Zugang zum Alten Ort erleichtert, oft gar ermöglicht. Das gilt nicht nur für gehbehinderte Menschen, Rollatoren, Krankenfahrstühle, sondern auch sehbehinderte Menschen, da bei dem derzeitigen Zustand der Pflasterung ein sicheres Gehen ohne ständige visuelle Kontrolle nicht möglich ist. Ein Blindenstock ist, im Gegensatz zu dem Bordstein, rund um den Marktplatz, in den Gässchen nur bedingt hilfreich.

Rundbänke

Rundbänke

Beschreibung An den vier äußeren Gassenecken fehlen Sitzgelegenheiten. Hier sollte an jeder Gassenausfahrt eine Sitzbank, jedoch an Löwengasse und Pfarrgasse eine Rundbank um die ausgewachsenen Bäume installiert werden.

Begründung Mit diesen Bänken wird an jeder der vier Einmündungen ein stilgerechter Treff- und Ruheplatz geschaffen. Besuchern wird hier eine Sitz- und Wartemöglichkeit für den Gaststätten- oder den Veranstaltungsbesuch geschaffen. Damit wird den Autofahrern Gelegenheit gegeben, außerhalb des Ortes eine Parkmöglichkeit zu finden.

Hinweisschilder auf den P&R-Parkplatz

Hinweisschilder auf den P&R-Parkplatz

Beschreibung An den äußeren Enden von Löwengasse und Pfarrgasse Hinweisschilder auf den P&R-Parkplatz mit Entfernungsangaben.

Begründung Bei Festen und Veranstaltungen wird diese Parkmöglichkeit für Besucher und Marktbeschicker ins Bewusstsein gerückt.

Parkdeck

Parkdeck

Beschreibung Trotz der politischen Ablehnung durch die Stadtverordnetenversammlung am 18.09.24 plädieren wir für die Errichtung eines Parkdecks (in der „kleinen“ Version) auf dem Wilhelmsplatz, d.h. Revision und Neu-Bewertung der getroffenen Entscheidung unter Einbezug aller Aspekte.

Begründung Sehr, vielfältige und zentrale Bedeutungen für Anwohner, Gewerbetreibende, Veranstaltungen und Grundlage einer wertigen Gestaltung des Alten Ortes. Wirkung auf den gesamten Innenstadt-Bereich einschließlich der Neu-Bewertung von Kerb und Flohmarkt. Der Derzeitige Parkdruck ist zeitweise als katastrophal zu bewerten und beschränkt die Möglichkeiten einer qualitativen und verträglichen Ortsgestaltung in hohem Maße. Daraus ergeben sich trotz eines quantitativ geringen Zuwachses an Parkplätzen große Möglichkeiten für qualitative und zeitgemäße Veränderungen des gesamten Bereiches. Die Frequentierung des „Haus der Vereine“ sowie nun auch der „Freizeitvilla“ schafft täglich die Situation, in der es unmöglich ist im Zeitraum zwischen 18.00 und 21.00 im gesamten Bereich einen Parkplatz zu finden. Ein anhaltender Parksuchverkehr ist die Folge. Darunter leiden Vereinsbesucher, Gewerbetreibende und Anwohner.

Gestaltung Stromkästen

Gestaltung Stromkästen

Beschreibung Vor den 8 Häusern rund um den Marktplatz stehen insgesamt 10 Stromkästen, unterschiedlich in Form, Erhaltungszustand und Alter. Teilweise sind diese stark verschmutzt und verwittert. Zur optischen Aufwertung des Platzes empfehlen wir das Anbringen von thematisch gestalteten Hussen, einer Folierung oder Bemalung der Kästen. Zu allen Ansätzen können wir Bildbeispiele aus anderen Städten bringen.

Begründung Der Platz wirkt durch diese Stromkästen sehr ungepflegt.

Bewegliche Pfosten

Bewegliche Pfosten

Beschreibung Bewegliche Pfosten (Poller) an den platzseitigen Eingängen zu den Gässchen Nollgässchen und Luftgässchen.

Begründung Durchgangsverkehr von dem öffentlichen Parkplatz im Luftgässchen oder zu dem rückwärtigen Parkplatz des italienischen Restaurants in der Kronengasse. Schleichverkehr um Wege abzukürzen. Im Brionsgässchen hingegen liegt kaum Schleichverkehr vor.

Wiedereinsetzung der Straßenbäume

Wiedereinsetzung der Straßenbäume

Beschreibung Gleichwertige Wiedereinsetzung der gefällten Straßenbäume

Begründung Aktuell wurden aus unbekannten Gründen viele der Straßenbäume im Verlaufe der Gassen gefällt. Diese Bäume betonen die Symmetrie des Alten Ortes. Es macht nur Sinn, diese gefällten Bäume durch ebenfalls große Pflanzen zu ersetzen.

Baumschutzgitter

Baumschutzgitter

Beschreibung Wiedereinsetzung der entfernten schmiedeeisernen Baumschutzgitter (derzeit Kronengasse, Hirtengasse, Nollgässchen) und ggf. deren handwerkliche Reparatur durch einen Schlosser.

Beschreibung Diese Baumschutzgitter schützten seit den frühen 80er Jahren Chausseebäume, stellten ein stilistisches Merkmal dar und waren gut akzeptiert. Sie werden von den Anwohnern gerne genutzt, um die Gelben Säcke zum Tag der Abfuhr darauf sicher zu befestigen. Umfangreiche Schäden durch parkende Autos belegen deren Sinnhaftigkeit zum Schutze der Bäume.

Plakette

Plakette

Beschreibung Unverzügliches Anbringen der Plakette „Ort der Demokratiegeschichte“ am Marktplatz.

Begründung Der Marktplatz ist einer von etwa 240 Orten der Demokratiegeschichte in Deutschland, aber bestimmt der einzige Ort in Deutschland, der diesen Titel 2x verliehen bekam. Trotzdem soll diese Plakette erst nach der Umgestaltung des Marktplatzes aufgehängt werden. Diese geplante Umgestaltung des Platzes ist zwar beschlossen aber nicht terminiert und zudem inhaltlich höchst umstritten. Der historische Wert des Marktplatzes ist nicht von seiner aktuellen Gestaltung abhängig, sondern zeigt den Stand des Prozesses in der spezifisch Neu-Isenburger Demokratiegeschichte.

Beantragung von Mitteln

Beantragung von Mitteln

Beschreibung Beantragung von Mitteln aus dem des Städtebauprogramm für explizit zweckgebunden für den Alten Ort, „Lebendige Zentren“ (Land Hessen) https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de › lebendig. (Vorgelegt 2026)

Begründung Die Mittel aus dem Stadtumbauprogramm „Vom Alten Ort zur neuen Welt“ sind weitestgehend ausgeschöpft und der Umbau des Alten Ortes wurde in der Prioritätenliste heruntergestuft. Wie in der Presse angekündigt, können nur noch geringe Maßnahmen umgesetzt werden. Bislang durch das Stadtumbauprogramm finanzierte Maßnahmen (Straßenlaternen) sind keine investiven Maßnahmen, sondern nur Ersatzbeschaffungen, die aus einem völlig anderen Topf hätten finanziert werden müssen.

Anpassung Denkmalschutz

Anpassung Denkmalschutz

Beschreibung Beteiligung der Stadt bei unserem Antrag zur aktualisierten Anpassung des Denkmalschutzes des Alten Ortes beim Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden. (Zeitrahmen: April 2026) (Vorgelegt 2026)

Beschreibung Durch die Ehrung des Platzes zum „Ort der Demokratiegeschichte„ hat der Platz und damit der ganze Ort inhaltlich eine starke, bundesweit bedeutsame Aufwertung erlangt.

Marktplatz-Innenfläche

Marktplatz-Innenfläche

Beschreibung Rücknahme der gewerblichen Konzessionierung der Marktplatz-Innenfläche

Begründung Die Innenfläche des Marktplatzes ist in vier Segmenten vollständig für die umliegenden Wirte konzessioniert und steht der völligen gewerblichen Bewirtschaftung frei. Diese Konzession wurde aus organisatorischen Gründen bislang erst teilweise ausgeschöpft, jedoch gerieten die Interessen von Restaurantbesuchern und Ruhe suchenden Passanten auf den Bänken häufig in Konflikt. Tische und Bänke wurden über Monate auf dem Platz gelagert. Diese gleichzeitig gewerbliche Nutzung steht der öffentlichen Nutzung als Platz und dem Status eines Denkmals entgegen. Kein Denkmal ist gleichzeitig eine Gartenwirtschaft.

Rücknahme der Traufhöhe

Rücknahme der Traufhöhe

Beschreibung Korrektur der Gestaltungsrichtlinien; hier Rücknahme der Traufhöhe von aktuell 7,50 m auf 6,50 m. (Siehe 29.03.2022, §4 “Gebäudemaße“)

Begründung Die Erhöhung der Traufhöhe von 6,50 m auf 7,50 m wurde erst nach der Dacherhöhung des Grünen Baumes auf 7,50 m beschlossen. Diese Erhöhung der Traufhöhe stellt langfristig die Weichen für die bauliche Zerstörung des historischen Alten Ortes und ist nicht nachvollziehbar und vorrangig im Interesse von Bauspekulanten.

Ortsbeirat

Ortsbeirat

Beschreibung Installierung eines Ortsbeirates

Begründung Der Alte Ort ist historisch, städtebaulich und kulturell ein besonderer Bereich in Neu-Isenburg. Seit etwa 150 Jahren steht dieser Bereich außerhalb des öffentlichen Fokus. Politische Entscheidungen zu diesem Bereich sind oft von mangelnder Orts- und Sachkenntnis geprägt. Wir denken, dass es wichtig wäre, wenn dieser Teil von Neu-Isenburg eine eigene politische Vertretung erhält.

Straßenreinigung

Straßenreinigung

Beschreibung Die aktuelle Satzung zur Reinigungspflicht der Bürgersteige und Straßen in Neu-Isenburg wurde am 22.06.1994 beschlossen. Sie sagt im Wesentlichen aus, dass die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke zur regelmäßigen Reinigung des Bürgersteiges bis hin zur Straßenmitte verpflichtet sind. Nun plant die Stadt N-I aufgrund der aktuellen Stadtverschmutzung eine Änderung dieser Satzung von 1994 vorzunehmen. In dieser Satzung werden die einzelnen Bereiche in 5 Bereiche Kategorisiert. Der Alte Ort befindet sich demnach in Bereich 2, d.h. die Bürger sind von der Reinigungspflicht befreit und die Stadt reinigt 1x wöchentlich gegen entsprechende Gebühr. Wir empfehlen, dass die Stadt den Marktplatz ihre Liegenschaften regelmäßig reinigen lässt und die Hauseigentümer vor ihrem Grundstück weiterhin selbst reinigen. Hier kann durchaus das Ordnungsamt oder benannte Stadtkümmerer als Mittler zu Ordnungsamt und DLB eingesetzt werden. (Eines unserer Vorstandsmitglieder ist neuerdings Stadtkümmerer im Ehrenamt für den Alten Ort.)

Begründung Der Alte Ort hingegen ist bezüglich Straßenreinigung ein sehr heterogenes Gebiet. Meist befinden sich hier von den Besitzern selbst genutzte Häuser. Hier wird im Allgemeinen auch gereinigt. Ein neuralgischer Punkt ist hingegen der sich in städtischem Besitz befindliche Marktplatz. Der wird nur vor und nach Festen gereinigt. Unklar wäre bei der Städtischen Reinigung der Umgang mit der zumeist privat-eigenen Sicherheitsmöblierung (Blumenkästen und –Kübel), auch die Frage des Winterdienstes und der damit verbundenen Haftung ist nicht geklärt.